Barış Atay ve Kemal Dinç ile ‘Anadolu’

Kemal Dinç’in yazıp yönettiği, Barış Atay’ın oynadığı ‘Anatolia’, 19 Ocak, Cumartesi günü, saat 20’de; 20 Ocak Pazar günü, saat 18’de ’ sahnelenecek

…Ve her şey bir yılan düşüyle başladı. Önce Dünya düştü, sonra Ay. Işık, yıldız ve kum yağmurları geldi, bir de insan. Her düş bir gerçeğe, her gerçek türlü ve tuhaf serüvenlere dönüştü. Nesne işleyen özünden oldu. İnsan insanı işledi, alt ile üst oldu’’

Barış Atay’ın oynadığı, Kemal Dinç’in yazıp yönettiği Anatolia oyunu, on epizotta on farklı yüzlerin tarihini, türlü ve tuhaf maceralarını anlatıyor.

Oyuncu: Barış Atay
Yazan ve yöneten: Kemal Dinç

Müzik: Kemal Dinç

Almanca açıklama:

Eine Musikalische Erzählung von Kemal Dinc
Inszenierung Kemal Dinc, Schauspiel Baris Atay

In türkischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die musikalische Erzählung »Anatolia« von Kemal Dinc widmet sich Überlieferungen der Geschichte Anatoliens aus Vergangenheit und Gegenwart und richtet sich damit insbesondere an die türkischstämmige Gesellschaft. Nach internationalen Vorstellungen u. a. in der Türkei und in Deutschland ist die Produktion ab dem 16. Januar bei uns im Internationalen Theater zu sehen.

Komponist und Musiker Kemal Dinc verarbeitet in seinem 2016 verfassten Stück Geschichten der Volksdichter Anatoliens, die die gesellschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen ihrer Zeit maßgeblich geprägt haben. Die Erzählung beginnt im 12. Jahrhundert und entwickelt sich von dort bis in die Gegenwart. Während der geografische Handlungsraum fest in Anatolien verankert ist, orientiert sich das Stück inhaltlich auch an der Geschichte der europäischen Philosophie sowie an interkulturellen Verbindungen zu anderen geografischen Räumen.

Das Stück bedient sich der Methode des Epischen Theaters und verbindet demnach theatralische und erzählende Formen der Literatur. Es entwickelt sich historisch und inhaltlich schlüssig, ohne Vorkenntnisse zu erfordern. Auch sprachlich und musikalisch ist diese Entwicklung eindeutig erkennbar. Offen bleibt ganz bewusst ein Urteil über die Handlung der jeweiligen Zeitabschnitte.

Dem Zuschauer wird die Auseinandersetzung zwischen Mystik und Publikum, Glauben und Vernunft mittels Text und Musik vermittelt. Das Werk hat den Anspruch (wenn über-haupt ein solcher formuliert werden muss) anzuregen, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und daraus Schlüsse für unser Hier und Jetzt zu ziehen – jeder ganz individuell und für sich.

Kemal Dinc verzichtet bewusst auf große Bühnenbilder. Im Vordergrund steht die Balance zwischen Text und Musik. Die Erzählung ist nicht im sprachlichen Korsett des Schauspielers verhaftet, sondern durch die »Sprache« der Musik – ganz besonders der einzelnen Instrumente – auch den Musikern überlassen, um dem Zuschauer Raum für diverses Verständnis zu eröffnen

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